Vintage-Story-Server selbst hosten (und wann sich ein gemieteter lohnt)
Stand: 28. September 2026 · Anleitung · VPS · Gameserver
Vintage Story läuft nicht über Steam. Den Server gibt es als Archiv für Linux direkt beim Hersteller; er braucht die .NET-Laufzeit in der Version, die in den Release-Hinweisen der jeweiligen Spielversion steht.
Starten
cd ~/vintagestory && ./VintagestoryServer --dataPath ./data --port=42420
Mit --dataPath liegen Welt, Mods und Einstellungen in einem eigenen Ordner statt im Benutzerverzeichnis — das macht Sicherungen und Umzüge einfacher. Die Einstellungen stehen danach in data/serverconfig.json.
sudo ufw allow 42420
Mitspieler fügen den Server im Mehrspielermenü mit Adresse und Port hinzu. Jeder braucht ein eigenes Vintage-Story-Konto.
Mods
Mods aus der offiziellen Mod-Datenbank kommen in data/Mods. Server- und Client-Mods müssen zusammenpassen; Vintage Story meldet eine Abweichung beim Verbinden verständlich zurück, statt kommentarlos abzulehnen.
Updates und Sicherungen
Der Server aktualisiert sich nicht selbst. Für eine neue Version das neue Archiv über die alte Installation entpacken — der Datenordner bleibt dabei unberührt, wenn er getrennt liegt. Vor jedem Update den Datenordner kopieren: Welten, die über Monate gewachsen sind, sind der teuerste Verlust dieses Spiels.
Selbst hosten oder mieten: die ehrliche Abwägung
Bei einem gemieteten Vintage-Story-Server bei uns liegen die Felder der serverconfig.json im Kontrollpult, und bis zu sieben Backups legst du per Klick oder als Zeitplan an. Ehrlich dazu: auch bei uns aktualisiert sich der Server nicht selbst, eine neue Version spielen wir auf Ticket ein.
- Vintage Story Server mietenEinstellungen im Kontrollpult
- Alle Vintage-Story-Einstellungen im PultErzeugt aus dem Quelltext des Kontrollpults
- Vorher: VPS absichernSSH-Key und Firewall einrichten