Wenn die Arbeit das Produkt ist

VPS, Gameserver und Bot-Hosting decken die Standardfälle ab. Darüber hinaus verkaufe ich keine Maschine, sondern Arbeitszeit, an vier Stellen, die ich benennen kann.

Vier Leistungen

Alles davon lässt sich auch an Servern machen, die nicht bei mir stehen.

Serverbetreuung
Laufend, monatlich: Updates einspielen, Monitoring einrichten und beobachten, Backups aufsetzen und den Restore einmal wirklich durchziehen, statt ihn nur zu konfigurieren. Der Server muss nicht hier stehen.
Infrastruktur-Projekte
Proxmox-Cluster, Umzug von einem anderen Anbieter hierhin oder woandershin, Netz- und Firewall-Umbau, dedizierte Hardware, Storage- und Backup-Ziele. Als Werkvertrag mit beschriebenem Ergebnis, nicht als offener Stundenzettel.
Automatisierung
Wiederkehrende Handgriffe in Skripte und Abläufe überführen: Provisionierung, Monitoring-Regeln, Berichte, Anbindung von KI-Assistenten an Systeme, die es schon gibt. Was danach läuft, gehört dir, samt Doku, nicht als Blackbox.
Technische Dokumentation
Runbooks, Betriebshandbücher, Netzpläne, Übergabedokumente: für Systeme, die jemand anders gebaut hat, oder für die eigenen. Geschrieben, damit ein Fremder danach handeln kann, nicht damit ein Ordner voll ist.

Wo die Grenze liegt

Sechs Punkte, die vor dem Angebot geklärt sind statt danach.

  • Kein SLA, keine 24/7-Bereitschaft. Reaktion an Werktagen. Wer eine Rufbereitschaft braucht, braucht mehr als einen Einzelunternehmer. Das ist keine Verhandlungsposition, sondern eine Tatsache.
  • Keine Urlaubsvertretung und keine Interim-Administration. Wer weisungsgebunden in einen Betrieb eingegliedert wird, ist nach § 7 Abs. 1 SGB IV nicht selbständig. Das fällt beiden Seiten auf die Füße. Aus so einer Anfrage wird ein Werkvertrag mit klarem Ergebnis, oder nichts.
  • Keine Rechts- oder Steuerberatung (§ 3 RDG). Technisch einschätzen ja, rechtlich bewerten nein, auch dann nicht, wenn die Frage technisch klingt.
  • Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weise ich keine Umsatzsteuer aus. Für dich als Geschäftskunde heißt das: kein Vorsteuerabzug. Das steht hier und nicht erst im Angebot.
  • Bevor ich auf ein System mit personenbezogenen Daten zugreife, schließen wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Vorher nicht.
  • Passt ein Vorhaben zeitlich oder fachlich nicht, sage ich das. Lieber eine Absage als eine halbe Lösung, die du später jemand anderem erklären musst.

So läuft das ab

Drei Schritte, kein Formular.

01 · Anfrage
Kurz beschreiben, worum's geht: Umfang, Zeitrahmen, Budget-Rahmen, falls schon klar.
02 · Einschätzung
Rückmeldung, ob's passt, meist innerhalb ein paar Werktagen. Kein Callcenter, keine Warteschlange.
03 · Angebot oder Absage
Passt's: individuelles Angebot mit beschriebenem Ergebnis, kein Katalogpreis. Passt's nicht: sage ich das auch.

Klingt nach deinem Vorhaben?

Schreib, worum's geht. Je konkreter, desto schneller die Antwort.

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