Satisfactory-Server selbst hosten (und wann sich ein gemieteter lohnt)
Stand: 28. September 2026 · Anleitung · VPS · Gameserver
Der dedizierte Server von Satisfactory kommt anonym über SteamCMD und läuft unter Linux ohne Grafik. Er belegt nach der Installation deutlich mehr Platz als die meisten anderen Spieleserver.
Installieren und starten
steamcmd +force_install_dir ~/satisfactory +login anonymous +app_update 1690800 validate +quit cd ~/satisfactory && ./FactoryServer.sh -Port=7777 -ReliablePort=8888
Ports
sudo ufw allow 7777 sudo ufw allow 8888/tcp
Der Spielport wird über UDP und TCP gebraucht — über TCP läuft die Verwaltungsschnittstelle des Servers. Wer nur UDP freigibt, sieht den Server im Server-Manager, kann ihn aber nicht verwalten.
Der Server gehört zuerst niemandem
Im Spiel öffnest du den Server-Manager, fügst Adresse und Port hinzu und beanspruchst den Server: Namen vergeben, Admin-Passwort setzen, eine Sitzung anlegen oder einen Spielstand hochladen. Erst danach kann jemand spielen. Wer zuerst beansprucht, ist Admin — also nicht mit offenem Port herumliegen lassen.
Spielerzahl, Speicher, Updates
Ab Werk sind vier Spieler vorgesehen; mehr lässt sich in der Game.ini des Servers eintragen, offiziell angeboten wird es nicht. Autosaves stehen im Server-Manager. Nach einem Update muss der Server dieselbe Version haben wie die Clients — SteamCMD vor jedem Start laufen lassen, und nach großen Updates prüfen, ob der Spielstand noch lädt.
Selbst hosten oder mieten: die ehrliche Abwägung
Bei einem gemieteten Satisfactory-Server bei uns ist der Server nach der Bereitstellung schon beansprucht, alle neun Servereinstellungen liegen im Kontrollpult, und beim Start prüft er selbst auf Updates. Die Spielerzahl über vier hinaus verwalten wir nicht, weil das Spiel sie nicht als Einstellung anbietet.
- Satisfactory Server mietenBereits beansprucht, Einstellungen im Kontrollpult
- Alle Satisfactory-Einstellungen im PultErzeugt aus dem Quelltext des Kontrollpults
- Vorher: VPS absichernSSH-Key und Firewall einrichten