Anbieterwechsel: welche Daten wie mitgehen
Stand: 12. August 2026 · Recht · Data Act
Ein Anbieterwechsel soll nicht daran scheitern, dass die eigenen Daten beim alten Anbieter hängen bleiben. Nach Art. 25 der EU-Data-Act-Verordnung veröffentlicht MRMedia deshalb ein Online-Register, das genau auflistet, welche Datenkategorien beim Wechsel mitgehen, einsehbar schon vor der Bestellung, nicht erst im Kündigungsfall.
Bei VPS-Produkten gehört das komplette Server-Abbild dazu (Betriebssystem, Konfiguration, alle Nutzdaten), im Rohformat, verlustfrei konvertierbar nach qcow2, vmdk, vdi oder vhdx. Dazu kommen Backups über den Proxmox Backup Server, wiederherstellbar direkt im Kundenpanel, sowie die Server-Konfiguration (vCPU, RAM, Speichergröße, MAC-Adresse) und Kundenkonto- bzw. Abrechnungsdaten als PDF oder CSV.
Bei Gameservern läuft es über SFTP: der komplette Inhalt des Serververzeichnisses, Welten, Mods, Konfiguration und Logs eingeschlossen. Datenbanken gibt es als SQL-Dump, im Spiel-Panel erzeugte Backups direkt zum Download.
Nicht übertragbar sind IP-Adressen und zugeteilte Ports, weil die dem jeweiligen Rechenzentrumsbetreiber gehören, nicht MRMedia. Die nimmt bei keinem Hoster jemand mit. Genauso ausgenommen ist alles, was zum Betrieb der Plattform selbst gehört, etwa die Virtualisierungs-Hosts oder die interne Netzkonfiguration. Das betrifft MRMedia als Anbieter, nicht die Kundendaten.
Kein Lock-in heißt hier ganz konkret: keine proprietären Formate, keine MRMedia-Software, die für den Weiterbetrieb woanders nötig wäre. Auch keine Wechselgebühr, keine Vertragsstrafe für eine vorzeitige Kündigung.
Die vollständige, rechtlich verbindliche Fassung mit allen Kategorien, Formaten und Fristen steht unter /anbieterwechsel.
- Das vollständige RegisterVerbindliche Fassung nach Art. 25 Data Act
- VPS-TarifeServer-Abbild und Backups gehen beim Wechsel mit
- GameserverVollständiger SFTP-Zugriff auf das Serververzeichnis